Filme

Into Eternity
Into Eternity (Regisseur Michael Madsen, 2009, Dokumentarfilm) beschäftigt sich mit der Problematik radioaktiver Abfälle, sowie mit deren Lagerung. Als Beispiel einer Lagerung im Fels, die einer Lagerung an Erdoberfläche oder im Meer vorzuziehen sei, wird das weltweit erste ca. 400 m tief im Fels liegende Endlager Onkalo in Finnland gezeigt. Wie soll zudem verhindert werden, dass zukünftige Generationen durch Unwissen versehentlich am Lagerort radioaktiver Abfälle bohren?

Just do It
Im Zuge von Just do It (Regisseurin Emily James, 2011, Dokumentarfilm, GB) begleitete Emily James die Höhen und Tiefen von UmweltaktivistInnen. Vorgehensweisen, Rechte und die Schwierigkeiten partizipatorischer Entscheidungsfindungen werden thematisiert, ziviler Ungehorsam als Mittel aufgezeigt, ein starkes Zeichen zu setzen.

Kaufen für die Müllhalde
Kaufen für die Müllhalde (Regisseurin Cosima Dannoritzer, 2010, franz. span. Dokumentarfilm) widmet sich dem heiklen Thema geplanter Obsoleszenz, der von Herstellern absichtlich angestrebten eingeschränkten Lebensdauer von Produkten, um Profit zu machen, indem der Kunde ein neues Produkt kaufen muss. Konkrete Beispiele werden gezeigt, ökonomische und ökologische Folgen der Konsumgesellschaft angesprochen.

Mission Blue
Mission Blue (Regisseure: Robert Nixon und Fisher Stevens in Zusammenarbeit mit James Cameron und Michael de Gruy, Dokumentarfilm, 2014, USA) porträtiert die legendäre Meeresforscherin Sylvia Earle, welche schon seit ihrer Kindheit den Ozean erforscht. Ihr ehrgeiziges Projekt, ein Nationalpark-System für Ozeane (sog. Hope Spots=Hoffnungspunkte) zu schaffen, um einen gesunden Zustand im Ozean wiederherzustellen wird ebenso vorgestellt, wie ihre zahlreichen Expeditionen zu unterschiedlichen, auch entlegenen, Unterwasserregionen. Ihre Erfahrungen als wissenschaftliche Leiterin der US-Bundesbehörde für Ozeane und Atmosphäre bereichern dabei ihre Arbeit.

More than Honey
In More than Honey (Regisseur: Markus Imhof, 2012, Schweizer Dokumentarfilm) wird das globale Bienensterben mit Auswirkungen auf die Menschheit thematisiert. Imker werden bei ihrer Arbeit gefilmt, massenhaftes Bienensterben vor allem auf industrielle Bienenhaltung zurückgeführt. Massentierhaltung und Transporte der Bienenvölker, sowie die Pestizidbelastung von Plantagen finden ebenso Einzug in den Film, wie Berichte verschiedener Länder, in denen das Bienensterben unterschiedlich stark ausgeprägt oder sogar, im Beispiel Australien, noch gar kein Thema ist.

Taste the Waste
Taste the Waste (Regisseur: Valentin Thurn, 2011, deutscher Dokumentarfilm) informiert über die globalen Ausmaße der Lebensmittelverschwendung. Anhand von Beispielen verschiedener Länder wird gezeigt, wieviel tatsächlich in der Tonne landet und klar gemacht, dass man die ganze Welt mit bei der Ernte aussortiertem, oder weggeworfenem noch intaktem Essen ernähren könnte. Auch zwei Mülltaucher in Wien werden gefilmt, die 90% ihrer eigenen Lebensmittel aus Weggeworfenem von Mülltonnen beziehen, nicht aus Armut, sondern aus Überzeugung.